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Drei Fräulein Gleich

15.05. | 16:00

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Eine Veranstaltung um 16:00 Uhr am 15.05.2022

Eine Veranstaltung um 16:00 Uhr am 21.05.2022

Eine Veranstaltung um 16:00 Uhr am 21.05.2022

- Kostenlos

Ein Ensemble der Theaterschmiede spielt die bekannte Bobinger Sage „Drei Fräulein Gleich“ beim Unteren Schlößchen. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Kulturfestivals Lech-Wertach 2022.

Erzählerin: Tina Dorn
Darstellerinnen: Vera Jungblut, Bernadette Gobber, Anja Götz, Theaterschmiede Bobingen
Leitung: Ingrid Sedlacek

Veranstaltungsort: Unteres Schlößchen, Römerstraße 73, 86399 Bobingen
Veranstalter: Kulturamt Stadt Bobingen, Rathausplatz 1, 86399 Bobingen
Freier Eintritt, Spenden erwünscht.
Homepage zur Veranstaltung: www.stadt-bobingen.de; www.theater-schmiede.de

Die drei Fräulein Gleich
Vor langer Zeit sollen in Bobingen einmal drei Edelfräulein mit Namen Gleich gelebt haben, die im Oberen Schlößchen, an der heutigen Römerstraße, wohnten. Als die Eltern der Fräulein verstorben waren, lebten die Drei eine Zeit lang in Frieden miteinander weiter. Eines der Fräulein war blind. Ihre beiden sehenden Schwestern beschlossen eines Tages, sich das elterliche Geld und Gut zu teilen, damit jede von ihnen von ihrem Anteil leben könne.
Das Vorhaben wäre nicht nötig gewesen, denn Geld war im Überfluss vorhanden. Die Drei hätten auch ohne Teilung bis ans Ende ihrer Tage sorglos leben können. Die Sage nennt als Grund für die Teilung, dass die beiden sehenden Schwestern der Blinden nichts von ihrem Erbteil gönnten und sie betrügen wollten.
Doch die Blinde hatte dies wohl bemerkt und bat das gesamte Geld in einer Metze zu messen. Sie wolle dann, wenn man ein Drittel eingefüllt habe, mit der Hand darüber fahren und prüfen, ob die Teilung gerecht wäre. Die beiden sehenden Schwestern stimmten voller Arglist zu. Wenn sie eine Metze für sich füllten, hielten sie das Maß richtig und ließen die Blinde mit dem Finger darüber streifen. Wenn sie jedoch eine Metze für die Blinde zu füllten hatten, kehrten Sie das Maß um und füllten nur den fingerbreiten Boden der Metze mit Münzen. So kam es, dass die Blinde nur einen Teil dessen erhielt, was ihr wirklich zugestanden hätte. Doch damit nicht genug. Als die Blinde ihr Geld aufgebraucht und verzehrt hatte, jagten sie ihre Schwestern fort vom Schlößchen. Das arme blinde Edelfraulein hatte nie gelernt sich allein in der Welt zurechtzufinden oder zu betteln und so ging es elend zu Grunde.
Als die Schwestern davon erfuhren, bereuten sie ihre herzlose Tat. Doch weil sie das Geschehene nicht mehr ändern konnten, baten sie ihre Schwester im Himmel um Verzeihung und schenkten ihre Wälder und Fluren der Gemeinde, in der sie wohnten. So kam Bobingen, laut der Sage, in den Besitz des Gemeindewaldes, den es heute noch hegt und pflegt.
(©Stadtarchiv Bobingen/Textbearbeitung: Elisabeth Morhard)

Foto: Tina Dorn

Details

Datum:
15.05.
Zeit:
16:00
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorien:
,
Webseite:
www.stadt-bobingen.de

Veranstaltungsort

Unteres Schlösschen
Römerstraße 73
Bobingen, Bayern 86399 Deutschland

Veranstalter

Kulturamt Stadt Bobingen
Telefon:
08234 8002-36

Weitere Angaben

Kommune im Begegnungsland Lech-Wertach*
Bobingen

Details

Datum:
15.05.
Zeit:
16:00
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorien:
,
Webseite:
www.stadt-bobingen.de

Veranstaltungsort

Unteres Schlösschen
Römerstraße 73
Bobingen, Bayern 86399 Deutschland

Veranstalter

Kulturamt Stadt Bobingen
Telefon:
08234 8002-36

Weitere Angaben

Kommune im Begegnungsland Lech-Wertach*
Bobingen